Bevölkerungsweite Testungen: Rotes Kreuz und Feuerwehr ziehen positive Bilanz des Einsatzes

15. Dezember 2020

Das Rote Kreuz, wie auch die Freiwilligen Feuerwehren im Bezirk haben mit den bevölkerungsweiten Testungen von 11.-14.Dezember einen der größten Einsätze im Bezirk erlebt. Mit 850 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an vier Teststandorten und so insgesamt 24 Teststraßen standen Rotes Kreuz und Feuerwehr im Einsatz und haben neben dem organisatorischen Kraftakt auch alle anderen Dienstleistungsbereiche weiterbetrieben, um in gewohnter Form für die Bevölkerung da zu sein.

Knapp 11.750 Testungen wurden durchgeführt
„Trotz der kurzen Vorbereitungszeit hat der Ablauf der Testungen und die Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz reibungslos funktioniert. Auch die Bevölkerung hat durch Disziplin und Verständnis mitgeholfen, diesen Kraftakt zu bewältigen“, zeigt sich Bezirksfeuerwehrkommandant Wolfgang Mayr erfreut. Knapp 11.750 Testungen wurden an vier Tagen an den Standorten im Bezirk durchgeführt. Der Zeitaufwand für eine Testung konnte geringgehalten werden. Die Durchlaufdauer einer Testperson hat im Schnitt unter 20 Minuten gedauert. „Wir sind seit März durchgehend im Einsatz und durch die laufenden Testungen im Drive-in oder den mobilen Abnahmeteams bereits Experten auf diesem Gebiet. Trotzdem hat uns die kurze Vorlaufzeit für die Vorbereitungen zum Einsatz und der enorme Personal- und Ressourceneinsatz vor Herausforderungen gestellt. Wir sind sehr dankbar über die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Feuerwehren und Behörden im Bezirk und haben durch die Expertise der einzelnen Einsatzorganisationen voneinander profitieren können“, so der Bezirksrettungskommandant des Roten Kreuzes Steyr-Land, Stephan Schönberger.

850 Mitarbeiter/innen des Roten Kreuzes, der Feuerwehren und des Team Österreichs im Einsatz
An den vier Tagen der bevölkerungsweiten Testung standen rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Roten Kreuzes und Team Österreich sowie 550 der Feuerwehren im Bezirk im Einsatz. Das Rote Kreuz war hier für die Testungen und Auswertungen in den Teststraßen zuständig, die Feuerwehren haben dabei die logistischen Herausforderungen bewältigt. „Das ist die größte Mobilisierung an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, an die ich mich erinnern kann. Wir haben als Team mit den Feuerwehren und Behörden für ein gemeinsames Ziel gearbeitet: Die Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus. Dieses gemeinsame Ziel hat uns alle angetrieben im Team großartiges zu leisten“, erzählt der Gesamteinsatzleiter des Roten Kreuzes Steyr-Land, Matthias Holzinger. Bezirkshauptfrau Mag. Carmen Breitwieser ist erfreut über die gute Zusammenarbeit der Behörden und Einsatzorganisationen: „Es war beeindruckend, wie schnell und professionell die Teststraßen im Bezirk Steyr-Land organisiert und aufgebaut wurden. Ein großes Dankeschön gilt allen Verantwortlichen und Freiwilligen in den Gemeinden, die unbürokratisch unterstützt haben, und vor allem auch den vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Roten Kreuzes und der Freiwilligen Feuerwehren, ohne deren Hilfe die Massentestungen nicht möglich gewesen wären.“
Foto: Kralik Kevin